Schützen Sie sich vor Elektrosmog

             und Handystrahlen

Zusammenfassung

wissenschaftlicher Berichte

                            Wie gefährlich sind Handy-Strahlen und Elektrosmog wirklich ?????                                         

MOBILFUNK - Elektrosmog frei Haus

Vortrag von Wolfgang Maes, Sachverständiger für Baubiologie / Journalist DJV

 

Warnung der Wiener Ärztekammer

5.August 2005     

Ø      Kinder unter 16 Jahren sollten Handys nicht benutzen!

Ø      Nur in dringenden Fällen und dann nur kurz telefonieren!

Ø      Handy in der Hosentasche und auch SMS-Versenden unter der Schulbank kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen und sollte daher gänzlich unterlassen werden!

Ø      Beim Versenden von SMS das Handy vom Körper fern halten

Ø      Handys nachts ausschalten – wenn eingeschaltet, nicht in Kopfnähe aufbewahren!

Ø      Nicht in Fahrzeugen (Auto,Bus,Bahn) telefonieren, da hier das Handy mit höherer Leistung strahlt!

Ø      Auch Headsets sind nicht empfehlenswert, da hier das Kabel häufig wie eine Antenne wirkt.

Ø      Keine Spiele am Handy spielen!

Ø      Handy während des Gesprächsaufbaus nicht an den Kopf halten – ein paar Meter Abstand zu anderen Menschen halten, sie werden mitbestrahlt!

Ø      Weniger Handytelefonate bedeuten weniger Strahlung von Handymasten.

Ø     Internet nur über Kabelverbindungen – UMTS und WLAN führen zu hoher Strahlenbelastung

17-jährige Engländerin stirbt an Gehirntumor - Tumor befand sich genau auf der Telefonierseite

Quelle: Western Gazette (Großbritannien), 13.06.2002, gekürzte Version "Das Handy tötete unsere Tochter" von Simon Garrett, Western Gazette, newsdesk@westgaz.co.uk

Die Eltern einer Siebzehnjährigen, die an einem Gehirntumor starb, führen den tragischen Tod ihrer Tochter auf die Strahlung ihres Mobiltelefons zurück.

Samantha Miller, 17, machte eine Ausbildung zur Friseurin am Strode College. Das Mädchen starb im Kinderhospiz Little Bridge House, in Fremington, Devon, nach einem 15monatigem Kampf gegen den Krebs.

Samanthas Eltern, Bill und Janet aus Marl Close, Yeovil, sagten, dass sie allen öffentlich danken möchten, die ihre Tochter und ihre Familie in so einer traumatischen Zeit unterstützt haben.

Die Eltern wollen Samantha auf dem Friedhof von Yeovil zur ewigen Ruhe betten, am Mittwoch, dem Tag, an dem sie ihren 18. Geburtstag gefeiert hätte.

Die Mutter, Janet Miller, 38, sagte: "Samantha war ein sehr beliebtes und temperamentvolles Mädchen, ich konnte nicht glauben, wie viele Freunde sie hatte. Sie telefonierte ständig mit ihnen mit dem Handy. Wir denken, daß es das ist, was den Tumor in erster Linie verursachte. Samantha dachte das auch."

"Das Handy hatte eine Antenne und genau da, wo sie es an ihren Kopf hielt, bildete sich der Tumor. Für so junge Mädchen wie Samantha ist es extrem selten, einen Gehirntumor zu bekommen. Meistens treten solche Tumore erst im Alter von über 65 Jahren auf."

Nachdem Samantha schwere Kopfschmerzen bekam, wurde der Tumor festgestellt, ein Multiform-Glioblastom. Im März 2001 wurde Samantha im Frenchay-Krankenhaus von Bristol, operiert. Danach folgte eine Strahlentherapie, aber im Januar 2002 kam der Tumor zurück. Sie unterzog sich der Chemotherapie und verbrachte drei Wochen im Yeovil District Hospital, bevor sie in das Kinderhospiz Little Bridge ging.

Sie hat zwei Brüder, Simon, 19, und Gary, 12, zwei Schwestern, Jenny, 15, und Maria, 8, und läßt auch ihren langjährigen Freund Ed New aus Yeovil zurück.

Die Eltern baten darum, alle Spenden für Samantha, an das Kinderhospiz Little Bridge House zu senden und sagten, dass sie zukünftig eigene Sammelaktionen für diese Einrichtung planten.

 

Wissenschaftliche Studie: Handys verändern Gehirnströme

Veränderungen im EEG gefunden, die noch 15-20 Minuten nach Ausschalten des Geräts anhielten

Gehirnwellen außergewöhnlich langsam nach einer Einwirkzeit von 20-40 Sekunden

Ähnliche Veränderungen bei Kindern, die jedoch schneller auftraten (10-20 Sekunden) und länger anhielten

Quelle: Wissenschaftsdatenbank Pubmed, Int J Neurosci. 2003;113(7):1007-1019

Eine Gruppe ukrainischer Wissenschaftler des Zentralkrankenhauses Charkow um A. V. Kramarenko
hat frühere Studienergebnisse anderer Experten bestätigt, wonach Mobiltelefone Gehirnströme verändern.

Sie zeichneten EEG-Veränderungen aus, die durch den Betrieb eines Handys verursacht wurden.

Sie fanden dabei heraus, dass während der ersten 10-15 Sekunden keinerlei Veränderungen zu sehen ware, nach 20-40 Sekunden fanden sie jedoch außergewöhnliche langsame Gehirnwellen mit einer Frequenz von 2,5-6 Hz.

Diese langsamen Wellen dauerten jeweils 1 Sekunde an und wiederholten sich dann alle 15-20 Sekunden. Nach dem Ausschalten des Handys verschwanden diese langsamen Wellen allmählich; lokale Veränderungen wie erhöhte Mittelfrequenz verringerten sich und verschwanden nach 15-20 Minuten.

Die Wissenschaftler stellten bei Kindern ähnliche Veränderungen fest, die langsamen Wellen mit höherer Amplitude erschienen bei Kindern jedoch eher als bei Erwachsenen (nach 10-20 Sekunden), und ihre Frequenz war niedriger (1.0-2.5 Hz). Sie dauern länger an und hatten kürzere Intervalle.

Die Wissenschaftler schlossen aus ihren Untersuchungsergebnissen, dass Mobiltelefone das menschliche Gehirn reversibel beeinflussen können, indem sie außergewöhnlich langsame Wellen im EEG wacher Personen erzeugen.

Abstrakt (Zusammenfassung) der Studie auf Englisch:

EFFECTS OF HIGH-FREQUENCY ELECTROMAGNETIC FIELDS ON HUMAN EEG: A BRAIN MAPPING STUDY.

Kramarenko AV, Tan U.

Central Clinic Hospital N5, Kharkov, Ukraine.

Cell phones emitting pulsed high-frequency electromagnetic fields (EMF) may affect the human brain, but there are inconsistent results concerning their effects on electroencephalogram (EEG). We used a 16-channel telemetric electroencephalograph (ExpertTM), to record EEG changes during exposure of human skull to EMF emitted by a mobile phone. Spatial distribution of EMF was especially concentrated around the ipsilateral eye adjacent to the basal surface of the brain. Traditional EEG was full of noises during operation of a cellular phone. Using a telemetric electroencephalograph (ExpertTM) in awake subjects, all the noise was eliminated, and EEG showed interesting changes: after a period of 10-15 s there was no visible change, the spectrum median frequency increased in areas close to antenna; after 20-40 s, a slow-wave activity (2.5-6.0 Hz) appeared in the contralateral frontal and temporal areas. These slow waves lasting for about one second repeated every 15-20 s at the same recording electrodes. After turning off the mobile phone, slow-wave activity progressively disappeared; local changes such as increased median frequency decreased and disappeared after 15-20 min. We observed similar changes in children, but the slow-waves with higher amplitude appeared earlier in children (10-20 s) than adults, and their frequency was lower (1.0-2.5 Hz) with longer duration and shorter intervals. The results suggested that cellular phones may reversibly influence the human brain, inducing abnormal slow waves in EEG of awake persons.

 

Internationale Forschergruppe: Erbgutschäden durch Mobilfunk

Wirkungsmechanismen noch völlig unklar

Nach Mobilfunkbestrahlung Chromosomenbrüche an menschlichen Zellen festgestellt

Quellen: dpa, 07.08.2003, Frankfurter Rundschau, Badische Zeitung, heise.de, u.a.

Mehrere Zeitungen berichten heute über die Ergebnisse einer internationalen Forschergruppe im Rahmen des EU-Reflex-Programms. In dem von der EU finanzierten Reflex-Projekt arbeiten Teams zwölf europäischer Grundlagenforscher zusammen.

Die Forscher fanden dabei Hinweise darauf, dass elektromagnetische Felder wie Mobilfunk beim Menschen Schäden am Erbgut verursachen können. Die Wirkungsmechanismen sind bislang völlig unbekannt.

Bereits mehrfach zuvor war über DNA-Einzel- und Doppelstrangbrüche an menschlichen Zellen sowie die Bildung kleiner zusätzlicher Zellkerne (Micronuclei) berichtet worden.

Genschäden dieser Art können zu einem erhöhten Krebsrisiko führen.

Die ARD hat für Donnerstag, 7.8.2003, 23 Uhr, den SWR-Beitrag "Bei Anruf Smog" über die Forschungsergebnisse neu ins Programm gestellt. Der Koordinator des Reflex-Projekts, Prof. Franz Adlkofer von der Stiftung Verum, wollte in dem SWR-Beitrag nicht ausschließen, dass die Politik möglicherweise künftig über "solidere wissenschaftlich fundierte Grenzwerte" nachdenken müsse.

 

 

Hirnschäden bei Ratten durch Handystrahlung

Kurze Zusammenfassung in deutscher Sprache von V. Schorpp

 

Leif G. Salford und sein Team haben schon früher bewiesen, daß schwache, gepulste Mikrowellen-

strahlung signifikante Öffnungen der Blut-Hirn-Schranke (BHS)  verursacht. Dadurch können  Albumin und

andere, kleinere Moleküle (einschließlich  giftige)  ins Gehirn eindringen. Die Blut-Hirn-Schranke  ist eine

das Hirn schützende Zellschicht. Albumin ist ein körpereigenes Eiweiß, das normalerweise nicht ins Hirn

gelangt. In dieser Studie wurde untersucht, ob die krankhafte Undichtigkeit der Blut-Hirn-Schranke mit

einer Schädigung der Hirnzellen, den sogenannten Neuronen,  verbunden  ist. Drei Gruppen  von  je 8

Ratten wurden mittels einem Handy (GSM-Standard) mit  jeweils unterschiedlicher Leistung 2 Stunden

konstant bestrahlt. Eine Kontrollgruppe von 8 Ratten durchlief die gleiche Prozedur, jedoch  bei aus-

geschaltetem Handy. Die Tiere wurden danach noch ca. 50 Tage am Leben gelassen und ihr Verhalten beobachtet. Dann wurden die Tiere betäubt, getötet und die Gehirne für die Untersuchungen präpariert.

 

 

 Salford et al.

 Bild 1a   unbestrahlt                                                          Bild 1b  bestrahlt

 

Bild 1 zeigt zwei zentrale Querschnitte der Gehirne nach dem Auftragen von Albumin-Antikörpern. 

Bild 1a: Der Hirnquerschnitt einer unbestrahlten  Kontrollratte, mit  bräunlich erscheinender  Albumin-

Verfärbung  im Hypothalamus (unterer, mittiger Teil), ein  normales Merkmal, was auch  zur Methoden-

kontrolle dient. In der  linken unteren Ecke  ist ein  brauner Fleck zu sehen (Pfeil), eine  hin und wieder

auftretende Albumin-Undichtigkeit der Blut-Hirn-Schranke eines unbestrahlten Gehirns.

Bild 1b: Der Hirnquerschnitt einer bestrahlten Ratte. Die Blut-Hirn-Schranke (BHS) ist an vielen Stellen

für Albumin geöffnet. Die Stellen erscheinen als kleine, kreisförmige, bräunliche Bereiche. Hier dringt 50

Tage nach einmaliger, zweistündiger Bestrahlung Albumin ins Gehirn.

 

Die wichtigsten Ergebnisse der Salford-Studie vom 29.01.2003:

-  Die Handy-Strahlung ist die Ursache der gefundenen Neuronenschäden (Hirnzellenschäden).

-  Die Beweissicherheit liegt über 99,8%. Ein systematischer Fehler kann ausgeschlossen werden.

-  Die Öffnung der BHS ist schon bei zweistündiger Bestrahlung mit SAR = 2 mW/kg signifikant.

-  Die Öffnung der BHS ist noch 50 Tage nach nur einer zweistündigen Bestrahlung nachweisbar.

-  Geschädigte, krankhafte Hirnzellen sind signifikant nachweisbar - sowohl in den von Albumin durch-

drungenen Hirnbereichen, als auch in den von Albumin freien Hirnbereichen.

-  Die Studie zeigt einen eindeutig steigenden Dosis-Wirkungs-Zusammenhang

-  Trotz der gefundenen Hirnschäden waren keine Verhaltensstörungen bei den Ratten auffällig.*

  * persönliche Mitteilung Prof. Salford 

Persönliche Bemerkung:

Die  Studie  weist  die  Öffnung  der  Blut-Hirn-Schranke  und  Neuronenschäden  schon  bei  einem  SAR-Wert  von 2mW/kg signifikant nach und dies 50 Tage nach einmaliger, zweistündiger Bestrahlung. 

Der zulässige SAR-Wert für Anwohner von Sendemasten des Mobilfunks liegt bei 80 mW/kg, also 40 mal höher.

Eine entsprechend stärkere Bestrahlung müssen Menschen in Sendernähe Tag und Nacht unentwegt akzeptieren.

Für die Benutzung eines Handys beträgt der zulässige SAR-Wert 2000 mW/kg!

Immer mehr "schnurlose" Geräte senden Mikrowellenpulse aus, wie z.B. Handys, DECT-Haustelefone und deren

Basisstationen, kabellose Computer, Babyphone usw. Jeder Mensch kann heute selbst entscheiden, ob er ein solches Gerät benutzen will. Aber wichtig ist die umfassende, unverblümte Aufklärung, welcher Preis für diesen unbestrittenen Komfort zu zahlen ist. Man kann nur mutmaßen, wie viele (junge) Menschen heute mit Neuronenschäden und undichter Blut-Hirn-Schranke leben. Eine Belastung mit Giften, aufgrund belasteter Nahrung, Einnahme von Medikamenten,  Einatmung  oder  Hautkontakt  kann  dann,  wenn  die  Gifte  ins  Gehirn  gelangen,  langfristig  fatale Folgen haben. Menschen und Ratten haben eine vergleichbare Blut-Hirn-Schranke und vergleichbare Hirnzellen.

 

Die Bilder sind der original Salford-Studie entnommen: doi:10.1289/ehp.6039 unter http://dx.doi.org/

L. G. Salford et al., 29.01.03: Nerve Cell Damage in Mammalian Brain after Exposure to Microwaves from GSM Mobile Phones.

Auch zu finden unter www.hese-project.org/pdf/Salford,etal.pdf oder ww.elektrosmognews.de/salfordjan2003.pdf

Diese Zusammenfassung mit Bemerkungen wurde vom Verfasser nach bestem Wissen und Gewissen geschrieben. Sie soll dem deutschsprachigen Leser zum leichteren Verständnis der außerordentlich wichtigen Ergebnisse der hervorragenden Studie dienen. 

 

Verfasser: Dr. -Ing. Dipl. -Phys. V. Schorpp, Alte Rathausstr. 9, D-76467 Bietigheim.

 

Studie hierzu unter:

Januar 2003, Leif Salford: Mobilfunkstrahlung von Handys löst bei Ratten Hirnschäden aus


Russische Studie mit Telekom-Beteiligung: Mobilfunkstrahlung verändert Schlaf und Gehirnströme (2001/2002)

Russische Wissenschaftler haben unter Beteiligung des Leiters der biologischen Abteilung der Deutschen Telekom AG die Gehirnströme schlafender Versuchspersonen ausgewertet, die dem elektromagnetischen Feld eines Standard-GSM-Handys ausgesetzt waren. Im Vergleich zur nichtexponierten Kontrollgruppe wurden Einflüsse auf den Schlaf und Gehirnstromveränderungen festgestellt.

Die Wissenschaftler bezogen in ihre Gesamtbewertung auch bereits vorliegende Studien zu Einflüssen von Mobilfunkstrahlung auf den Schlaf ein und schlußfolgerten, daß die von Mobiltelefonen ausgehenden elektromagnetischen Felder die Schlafstruktur veränderten, wodurch u.a. die REM-Phasen reduziert würden, was bei Menschen zur Verringerung der adaptiven Reaktionen (Anpassungsfähigkeit) und im Ergebnis zur Verschlechterung ihres Gesundheitszustandes führen könne.

"Früher haben wir mit dieser Mikrowellenstrahlung Geburtenkontrolle (lies: Sterilisation) gemacht. 

 Heute telefonieren wir damit. Sehr schön! " 
Mit diesen Worten leitete Frau Prof. Dr. Huai Chiang von der Zhejiang Universität in China ihr Referat auf der Internationalen Mobilfunkkonferenz Anfang Juni 2000 in Salzburg ein.